DDoS-Attacken werden immer gefährlicher, Hacker nutzen digitale Sicherheitslücken immer schamloser aus, der Online-Handel ist gerade im wichtigen Weihnachtsgeschäft das beliebteste Ziel für Cyberkriminelle. Und sogar Interpol sieht Cyberkriminalität mittlerweile als größte Bedrohung. Für Privatpersonen ist es schlimm genug, wenn sie von Phishing-Mails genervt werden, dabei im schlimmsten Fall auf Betrüger hereinfallen und bares Geld verlieren. Auch der Diebstahl persönlicher und sensibler Daten ist kein Kavaliersdelikt und längst keine Ausnahme mehr.
Unternehmen – kleine wie große – sind von dieser gar nicht mehr so neuen Art der Kriminalität aber noch auf einer ganz anderen Ebene betroffen. Datendiebstähle ruinieren das Image, DDoS-Angriffe legen das Geschäft lahm und Lösegeldforderungen können Millionen kosten – von den indirekten Kosten, die ein mehrtägiger Totalausfall mit sich bringt, ganz zu schweigen. Zur Veranschaulichung: Laut Bitkom entsteht der deutschen Wirtschaft durch Diebstahl, Spionage und Sabotage – oft in Verbindung mit Cyberattacken – jährlich ein Schaden von 223 Milliarden Euro. Jedes zehnte Unternehmen sieht seine geschäftliche Existenz durch Cyberattacken bedroht. Ein Drittel der Unternehmen meldet Angriffe mit Schadsoftware, DDoS-Attacken betreffen 27 Prozent, von Phishing berichten 18 Prozent.
Kurzum: Die Gefahr durch Cyberangriffe ist so groß wie nie und wächst stetig. Unternehmen müssen sich also sinnvoll davor schützen. Eine Möglichkeit sind dabei Cyberversicherungen. Wobei hier schon der erste Trugschluss liegt: Denn Cyberversicherungen schützen nicht vor Angriffen.
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