Wie kam es zum Kurswechsel bei xHamster?
Bisher konnte sich xHamster erfolgreich gegen die Versuche der Medienaufsicht wehren. So wurde die Netzsperre, welche eigentlich als ultimative Waffe gegen Webseitenbetreiber gesehen wurde, durch eine simple Änderung der deutschen Sub-Domain umgangen. Beobachter befürchteten hier ein jahrelanges, ressourcenfressendes Katz-und-Maus-Spiel.
„Dass sich xHamster nun um ein Gespräch bemüht, mag daran liegen, dass die Flucht in die Illegalität auch vor dem Hintergrund unserer Maßnahmen für ein Wirtschaftsunternehmen keine dauerhafte Lösung ist“, kommentierte Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, den Kurswechsel gegenüber der dpa.
Vielleicht hatte aber auch die Einmischung der zypriotische Medienaufsicht positiven Einfluss ausgeübt. Auf Zypern hat xHamster, wie auch andere Branchenvertreter, seinen Sitz. Anfang Juni war es der deutschen Medienaufsichtsbehörde endlich gelungen, mit den dort ansässigen Kollegen Kontakt aufzunehmen.
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