Während die Zahl der Cyberangriffe wächst, steigt auch die Angst der Deutschen vor Attacken im Netz. Das ist das Hauptergebnis des neuen Sicherheitsindexes der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN). 60 Prozent der deutschen Verbraucher benötigen zusätzliche Hilfestellungen im Netz. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bedrohungs-Gesamtindex um 2,9 Punkte auf den historisch schlechtesten Wert von 59,8 Punkten gesunken.
Zurückzuführen sei dies auf eine stark gestiegene Bedrohungslage und ein stagnierendes Schutzniveau. Je nach Bevölkerungsgruppe und Digitalkompetenz unterscheide sich das Bedrohungsgefühl allerdings deutlich. „Souveräne Nutzergruppen“, also solche mit hoher Digitalkompetenz, erreichen 70 Punkte, „Fatalisten“ kommen gerade einmal auf 45,6 Punkte. Das liegt auch daran, dass die Bedrohungen immer mehr ins tägliche Leben vordringen. „Mit Scam und Phishing per SMS steigen zwei Bedrohungen in die Liste der fünf häufigsten Bedrohungen auf“, zitiert T3n via dpa.
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