Derzeit sieht sich der E-Mail-Service-Provider Posteo mit DDoS-Angriffen „größeren Ausmaßes“ konfrontiert. Aufgrund der Attacken sei es zu Netzstörungen, Verzögerungen und eingeschränkter Erreichbarkeit gekommen, wie das Unternehmen via Twitter meldet. Technische Störungen schließt das Unternehmen aus, man wirke mit entsprechenden Maßnahmen den Angriffen entgegen. Seit Donnerstagmorgen verzeichne man aber keine Angriffe mehr.
Geldforderungen oder Drohschreiben – wie bei früheren Attacken – habe Posteo nicht erhalten. Nichtsdestoweniger habe man gemäß der eigenen Sicherheitsrichtlinien das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert. Das Unternehmen versichert seinen Kunden, dass es keine technischen Störungen gebe. Kunden sollen nicht beunruhigt sein.
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