Die 14 Landesmedienanstalten in Deutschland haben unter anderem die Aufgabe, Medien nach Rechtsverstößen zu durchsuchen. Vor allem in den sozialen Netzwerken haben sie dabei inzwischen ziemlich viel zu tun. Mittlerweile vertrauen sie hierfür aber nicht mehr nur auf den Menschen, sondern auch auf Technologie. Bei der Arbeit hilft nun die künstliche Intelligenz KIVI. Verschiedene Systeme analysieren Bilder, Videos und Texte und untersuchen diese auf Gewaltdarstellungen, Volksverhetzung und andere illegale Inhalte. Die KI wird sowohl mit Positiv- als auch mit Negativ-Beispielen gefüttert, um daraus zu lernen.
KIVI arbeite jedoch nicht autonom, sondern soll in erster Linie als Arbeitserleichterung dienen, wie die federführende Landesmedienanstalt NRW betont. Ob ein potenzieller Rechtsverstoß an die Behörden gemeldet werde, entscheide immer der Mensch. KIVI soll auch dafür sorgen, die Mitarbeiter vor verstörenden Inhalten zu schütze. Inhalte, die von Mitarbeitern geprüft werden sollen, werden zunächst nur verschwommen dargestellt.
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