In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Alexa.
Über die vielen Vorteile, die ein Leben mit Amazons Sprachassistentin eröffnet, habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder schwadroniert: Alexa ermöglicht eine allzu berauschende Macht über das eigene Smart-Home, sie stillt aufkommenden Wissensdurst innerhalb von Sekunden – egal ob zu geografischen Themen, geschichtlichen Entwicklungen oder kulinarischen Möglichkeiten, sie hilft beim Organisieren des persönlichen Alltags und versorgt ihre Nutzer mit auditiver Unterhaltung. Ein Traum.
Allerdings wurde mir über das jüngste Osterfest noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass Alexa noch längst nicht dort ist, wo Amazon sie sicherlich haben möchte. Man darf davon ausgehen, dass Amazon erst zufrieden ist, wenn das bestmögliche, das behaglichste und komfortabelste Erlebnis für Alexa-Nutzer geschaffen wurde.
Und dieses Erlebnis dürfte nunmal entstehen, wenn die Sprachassistentin irgendwann an einen Punkt gelangt, an dem sie dem Menschen wirklich nahe kommt. An dem sie tatsächliche Intelligenz beweist, brauchbare, individuell abgestimmte Vorschläge unterbreitet, an dem sie wahrlich mitdenkt – das ist derzeit allerdings noch nicht wirklich der Fall.
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