COVID-19 hat die E-Commerce-Nutzung im Einzelhandel beschleunigt und dabei auch die Nachfrage nach Lösungen gesteigert, die das Einkaufserlebnis verbessern. Ob Mode, Beauty, Brillen, Möbel oder Haushaltswaren: In zahlreichen Produktkategorien halten sogenannte immersive Technologien wie 3D-Modellierung, Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) Einzug. Neue Möglichkeiten für die Interaktion mit den Verbrauchern bieten auch Schnittstellen wie WebXR und WebAR, mit denen sich direkte webbasierte Lösungen entwickeln lassen, die keinen App-Download erfordern. Darüber hinaus unterstützt die Ausweitung der 5G-Dienste mehr digitale Inhalte und eliminiert bisherige Einschränkungen beim Einsatz immersiver Technologien.
Vor allem 3D, AR und VR dürften die weltweite Einzelhandelslandschaft fundamental verändern: 68 Prozent der Verbraucher im Asiatisch-Pazifischen-Raum und 58 Prozent in Europa sind Studien zufolge offen für immersive Technologieerlebnisse. Laut einer Umfrage von Insider Intelligence wünschen sich fast 20 Prozent der US-Bevölkerung (66 Millionen Nutzer), VR in den nächsten beiden Jahren zu erleben. 33 Prozent (110 Millionen Nutzer) würden AR mindestens einmal im Monat nutzen. Diese Zahlen belegen, dass die Verbraucher bereit sind, immersive Technologien in ihr tägliches Leben einzubeziehen.
Ein Appell an die Einzelhändler, den digitalen Handel neu zu denken und die wachsende Nachfrage nach virtuellen Erlebnissen zu berücksichtigen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Einzelhändler und Markenanbieter die immersiven Möglichkeiten ausschöpfen können.

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