In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über Sexismus im neuen Amazon-Game „Lost Ark“.
Schmale Taillen, pralle Oberweiten und knappe Röckchen gehören in der Gaming-Welt zum täglich Brot. Viele Spiele und sogar manche Spiele-Genres basieren quasi auf absurden – oder nennen wir sie unrealistischen – Körperidealen, die bei männlichen und weiblichen Figuren zur Schau gestellt werden. Da bildet auch das neue Videospiel „Lost Ark“ keine Ausnahme.
Das Spiel stammt nicht aus der Feder von Amazon, allerdings ist der Konzern hierzulande als Publisher für die Veröffentlichung verantwortlich. Und die war durchaus erfolgreich. Zwar litt das Spiel wegen fehlender Serverkapazitäten unter Startschwierigkeiten, über fehlendes Interesse dürfte sich Amazon aber nicht beklagt haben. Für Kritik sorgte jedoch ein überholtes und vor allem sexistisches Frauenbild, das zur Schau getragen wird.
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