In den vergangenen Wochen hat der Chaos Computer Club (CCC) aktiv nach Datenlecks im Internet gesucht und ist in großem Maße fündig geworden. In über 50 Leaks fanden die Sicherheitsforscher 6,4 Millionen Datensätze sowohl von staatlichen Institutionen als auch von privaten Unternehmen verschiedener Branchen. Dabei fanden sich Daten von Kunden, Bewerbern, Patienten, Versicherten und Social-Media-Nutzern. Besonders problematisch: Alle Daten waren frei verfügbar, technische Hürden mussten nicht überwunden werden.
Der CCC fand auch Terabytes an Log-Daten und Quellcodes, diese aber „verblassten in Anbetracht der Menge an persönlichen Daten“, schreibt der Chaos Computer Club in seiner Mitteilung. Man habe in der Hälfte der Fälle unmittelbar auf personenbezogene Daten zugreifen können, in einigen Fällen waren sogar private Schlüssel für Cloud-Dienste einsehbar.
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