Die Handelsplattform crypto.com ist einer der größten Marktplätze zum Handel mit digitalen Währungen. Wie Cryptoticker berichtet, häuften sich am 17. Januar Berichte von Nutzern der Plattform, welche verdächtige Aktivitäten feststellten. Sicherheitshalber sperrten die Betreiber von crypto.com sämtliche Auszahlungsaktivitäten, um der Sache nachzugehen. Bereits wenige Stunden später verkündete die Plattform auf Twitter, das Problem unter Kontrolle zu haben. Eine externe Sicherheitsfirma behauptet jedoch, Beweise dafür zu haben, dass über 13 Millionen Euro in Kryptowährungen entwendet wurden.
Was genau passiert ist, ist aktuell noch ungewiss. Weder haben sich bisher Hacker zu dem Vorfall bekannt, noch gesteht crypto.com einen Angriff, geschweige denn Verluste, ein.
Als Sicherheitsvorkehrung sollten sich alle Nutzer neu einloggen sowie ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung zurücksetzen. Noch am selben Tag verkündete ein weiterer Tweet die Wiederaufnahme der Auszahlungstransfers und versicherte den Nutzern, dass sämtliche Einlagen sicher sind.
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oder wird aus angst, das die kunden zum anderen wechsel ( dem dann irgendwann das gleiche passiert ) verschwiegen.
nur was angezeigt wird, kann auch später zu erfolgen führen die hacker zu erwischen.
auch wenn die hacker aus sonstwas für länder kommen, vielleicht fährt einer mit dem gemachten vermögen ja mal in ein land das ausliefert.
ohne rechtzeitige anzeigen und ermittlungen, brauchen die hacker vor sowas keine angst haben.
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Antwort der Redaktion
Lieber Gunnar,
uns sind keine konkreten Opfer aus Deutschland bekannt, welche folglich bei der hiesigen Kripo etwas melden könnten.
Zumal die bekannten Fälle ja anscheinend überwiegend ihre verlorenen Anlagen durch die Plattform zurückerstattet bekamen. Die meisten würden also vermutlich zunächst bei der Kryptobörse eine Beschwerde einreichen und ebenfalls auf eine Rückerstattung plädieren, bevor sie Ordnungshüter einschalten.
Beste Grüße
die Redaktion
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