Im Oktober wurden sieben E-Mail-Anbieter Opfer eines breit angelegten DDoS-Angriffs. Die Angriffe liefen über mehrere Tage und legten Posteo, Fastmail oder Mailbox.org teilweise lahm. Den Unternehmen wurde gedroht, ihre Netzwerke bei Nichtzahlung der Lösegeldforderung vom Netz zu nehmen. Es war nur eine kleine Meldung, die in der breiten Öffentlichkeit kaum für Aufsehen sorgte, aber sie steht stellvertretend für die Gefahr von DDoS-Attacken und die Vorgehensweise der Angreifer.
Für Kriminelle ist es so leicht wie nie zuvor, derartige Angriffe zu planen und gerade wenn es dabei um vermeintlich niedrige Lösegeldforderungen geht, dann sind die bevorzugten Ziele nicht unbedingt Milliardenunternehmen wie Amazon oder PayPal, sondern gerade die, bei denen eine DDoS-Attacke zu substantiellen Verlusten abseits schlechter Publicity führt – Dienstleister, Software-Anbieter oder Online-Händler.
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