1. Was steckt hinter Blue Origin und SpaceX?
2. Blue Origin: Recycling für den Weltraum
3. SpaceX: Kein Milliardärsspielzeug, sondern Stütze der Raumfahrt
4. Weltraumtourismus als Aushängeschild
5. Medial inszeniertes Wettrennen?
7. Gefahr durch Musks Starlink-Satelliten?
Bei Star Trek heißt es seit den 60er Jahren: „Der Weltraum: Unendliche Weiten“. Damals befanden sich die USA und die Sowjetunion – mitten im Kalten Krieg – im Wettlauf um die Eroberung des Alls. Die USA brachten mit Neil Armstrong den ersten Menschen zum Mond, im Juli 1975 trafen sich ein US-Astronaut und ein sowjetischer Kosmonaut in der Erdumlaufbahn – an diesem Tag endete das sogenannte „Space Race“. Heute trifft man sich gemeinsam auf der internationalen Raumstation ISS. Aber ein halbes Jahrhundert später gibt es ein neues Wettrennen ums Weltall und man fühlt sich an Dystopien wie „Blade Runner“ erinnert – wo die Macht längst bei Megakonzernen und nicht mehr bei Staaten liegt.
Auch heutzutage gibt es natürlich die staatlichen und überstaatlichen Programme – die NASA in den USA, die ESA in Europa, aber auch Russland, China, Indien und selbst Nordkorea streben aus ganz unterschiedlichen Intentionen ins All. Daneben aber hat sich ein privater Sektor etabliert, der die Forschungsprogramme in der öffentlichen Wahrnehmung längst abgelöst hat. Blue Origin, SpaceX und Virgin Galactic heißen die Unternehmen der Gegenwart, mit denen (Ex-)Amazon-Chef Jeff Bezos, Tesla-Chef Elon Musk und Virgin-Chef Richard Branson ihre Jugendträume von der Erforschung des Weltalls, wie es Captain Kirk und Captain Picard taten, zu verwirklichen.




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