Gerade die Corona-Pandemie stellt die guten Sitten und Diskussionskultur auch im Internet auf eine harte Probe. Der Austausch von Meinungen kann in Diskriminierung und Mobbing eskalieren. Der Verein „Bündnis gegen Cybermobbing“ hat jetzt eine repräsentative Studie veröffentlicht, die Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen in den vergangenen drei Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht hat.
Eines der traurigen Ergebnisse: Rund ein Drittel aller Befragten sind schon einmal generell Opfer von Mobbingattacken gewesen. Dabei hat vor allem das Mobben im Internet zugenommen: Die Rate ist seit der letzten Studie 2018 um 25 Prozent gestiegen und weise eine „bedrohliche Dynamik“ auf, in Deutschland wurden demnach 11,5 Prozent der Befragten im Web schon Mal gemobbt. Vor allem bei den 18- bis 24-Jährigen habe das Problem stark zugenommen.
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