Es ist derzeit viel los bei Facebook. Erst vor wenigen Tagen waren die Portale des Konzerns stundenlang nicht erreichbar, jetzt wird der Konzern von einer Ex-Mitarbeiterin hart attackiert. Am 3.Oktober hatte sich Frances Haugen als Whistleblowerin zu erkennen gegeben. Sie hat interne Dokumente an Behörden und das Wall Street Journal geleakt. Am 5.10 sagte Haugen vor dem US-Kongress aus. Sie fordert den Kongress zum Handeln auf, da „Produkte von Facebook Kindern schaden, Spaltung anheizen und unsere Demokratie schwächen“, wie sie laut Spiegel vor dem Senatsausschuss aussagte.
Facebook würde den eigenen Profit über die Sicherheit der Menschen stellen. Die Unternehmensführung wisse, wie man Facebook und Instagram sicherer machen könne, nehme aber nicht die notwendigen Änderungen vor, um die eigenen Profite zu sichern. Dem Wall Street Journal übergab Haugen interne Dokumente, die belegen, dass Facebook sich bewusst ist, dass Instagram schädliche Effekte vor allem auf junge Nutzer habe. Einer der Sätze, die in den Dokumenten fallen: „Wir machen Probleme mit dem eigenen Körperbild für eine von drei Teenagerinnen schlimmer.“
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