Microsoft-Nutzer haben von heute an die Möglichkeit, auf Windows 11 umzusteigen. Nach einer vergleichsweise kurzen Testphase hat Microsoft das neue Betriebssystem nun für alle verfügbar gemacht. Ob man das kostenlose System nun aber wirklich direkt nutzen kann, dürfte bei vielen Anwendern fraglich sein, denn die Hardware-Hürden für Windows 11 sind zunächst enorm hoch. Ab sofort ist Windows 11 auf neuen Surface-Rechnern vorinstalliert, dazu kommen Partnerschaften mit Acer, Dell, HP und Lenovo. Das kostenlose Upgrade für Windows-10-Rechner soll nun schrittweise folgen.
Zum Start wird dafür aber ein relativ neuer Rechner vorausgesetzt. Für das Upgrade „berechtigt“ sind erst einmal Rechner mit Intel-Prozessoren der achten Generation, Zen-2-Chips von AMD und ARM-Chips der Serien 7 und 8 von Qualcomm. Microsoft führt alle unterstützten Prozessoren in einer Liste auf. Ältere Systeme sind zunächst ausgeschlossen. Dazu kommt: Selbst wenn die Voraussetzungen formal erfüllt, dürfte bei vielen Modellen, die vor 2017 erschienen sind, das Trusted Platform Module (TPM) 2.0 fehlen – ein Sicherheitschip, der erst in späteren Jahren verbaut wurde und Voraussetzung für Windows 11 ist.
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