Problemthemen Wasser und Störfälle
Unter den aktuellen Einwendungen befinden sich insbesondere Punkte zum Thema Abwasserentsorgung sowie Umgang mit Störfällen. Denn hier liegen laut Umweltverbänden und privaten Einwendungen noch große Defizite vor. Gegner der Fabrik legten wieder und wieder Einspruch ein. Im Mai gab es sogar einen Brandanschlag an der bestehenden Baustelle. Im Bekennerschreiben dazu hieß es: „Tesla ist weder grün, ökologisch noch sozial. Tesla ist ein Konzern, der weltweit Raubbau betreibt, Lebensgrundlagen zerstört sowie koloniale Ausbeutungsverhältnisse nutzt und herstellt“.
Gegenüber Business Insider merkte eine Sprecherin des Brandenburger Umweltministeriums an, dass Interessierte „den Stand des Verfahrens (...) in den öffentlich ausliegenden und im Internet abrufbaren Unterlagen der Online-Konsultation einsehen“ könnten. Weiter sagt die Sprecherin: „Eine Entscheidung wird nach der Erörterung/Online-Konsultation gefällt. Zum Ergebnis des Bescheids, zum Termin und den Inhalten können deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Aussagen getroffen werden“.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke äußerte sich ebenfalls zum aktuellen Stand. „Sofern die Anhörung gut läuft und die Einwendungen, die gekommen sind, gut abgearbeitet werden, halte ich es für möglich, dass die Entscheidung über die Genehmigung noch in diesem Jahr kommen wird“, zitiert ihn die Berliner Zeitung mit Verweis auf die dpa.
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