Am 7. Juni ist in zahlreichen europäischen Ländern die neue Urheberrechtsreform in Kraft getreten, auch in Deutschland. Presse und Kreative sollen damit mehr Kontrolle über ihre Inhalte haben. Die Novelle des Urheberrechts ist umstritten, Kritiker befürchten eine Einschränkung der Grundrechte. Facebook hat nun auf die neuen Gesetze reagiert und passt die Möglichkeiten an, wie Inhalte künftig im sozialen Netzwerk eingebunden werden. Damit wird sich der optische Eindruck des Newsfeeds deutlich ändern – sofern Verlage und Kreative das wollen.
Wenn ein Nachrichtenportal oder ein Künstler einen Link zu einem urheberrechtlich geschützten Werk postet, dann werden weiterhin wie gewohnt eine Schlagzeile und ein Bild angezeigt, weil sich die Urheber selbst dafür entscheiden, so Facebook. Posten allerdings Dritte Links zu fremden Werken, dann wird nur noch ein Hyperlink samt Titel eingeblendet. Über ein Online-Formular können Verlage allerdings auch anderen erlauben, ihre Links wie gewohnt mit Vorschau zu posten.
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