Judith Gerlach, Digitalministerin in Bayern, hat am Dienstag in Berlin ein bundeseinheitliches Unternehmenskonto vorgestellt, über das künftig die Kommunikation mit Behörden laufen soll. Grundlage für das digitale Konto ist die Elster-Technologie, die der Otto-Normalverbraucher vor allem durch die Steuererklärung kennt. Die Technologie wird aber nicht nur für die Steuer genutzt, aktuell werden darüber etwa auch die Corona-Hilfen des Bundes abgewickelt. In Zukunft sollen nun alle Behördenkontakte darüber möglich sein.
„Unternehmen können sich dann mit Hilfe ihrer Elster-Zertifikate bei Online-Diensten anmelden, Anträge authentifiziert ausfüllen, absenden und Bescheide der angebundenen Verwaltungsleistungen über ein zentrales Postfach empfangen“, erklärt die Süddeutsche. Unternehmen sollen bis zu 200 unterschiedliche Zertifikate beantragen und an die Mitarbeiter verteilen können. Zudem ermögliche Elster die Anbindung bereits bestehender Lösungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Auch Vereine und Behörden selbst sollen das Online-Konto nutzen können.
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