Gefahren im Internet muten oft abstrakter an als in der realen Welt. Nichtsdestotrotz fürchtet sich über ein Drittel der befragten Nutzer mehr vor Bedrohungen im Web als vor solchen im „echten Leben“, wie eine Bitkom-Umfrage zeigt. Die Bitkom hat dafür 1.198 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.
Die größten Ängste der Nutzer: Dass man seine Geräte im Web mit Schadprogrammen, sogenannter Malware, infiziert – drei Viertel der Online-User fühlen sich davon bedroht. Immerhin 56 Prozent fürchten sich davor, dass Cyber-Kriminelle ihre Passwörter und Online-Konten illegal nutzen. Und trotz verschiedener Abwehrsysteme und Sicherheitstools sehen sich 58 Prozent nicht in der Lage, ihre Geräte ausreichend gegen Online-Attacken aller Art zu schützen. Zwei Drittel sagen sogar, dass sie es wohl gar nicht bemerken würden, wenn unbekannte Täter den eigenen Computer, Laptop oder das Smartphone über das Internet ausspionieren.
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