In den USA bietet der Online-Riese Amazon seinen Kunden in Supermärkten bereits die innovative Möglichkeit, die gewünschten Produkte ganz ohne Bezahlen an der Kasse mitzunehmen. Auch die deutsche Supermarktkette Rewe scheint an solchen hochmodernen Funktionen Interesse zu haben, denn wie Heise Online schreibt, wird ein solches System aktuell in einer Kölner Filiale (in der Zeppelinstraße) von Mitarbeitern getestet.
Möglich werden soll das kassenlose Einkaufen, indem sich Kunden die spezielle App dafür auf ihr Smartphone laden, mit der sie sich dann auch an der Eingangsschranke anmelden. Das Einkaufen an sich funktioniert dann ganz herkömmlich: Kunden nehmen alle gewünschten Produkte aus den Regalen und spazieren im Anschluss einfach aus der Filiale. Eine Rechnung über die gekauften Waren erhalten sie automatisch über die App.
Das Projekt, das sich „Pick & Go“ nennt und auf der Technik des Unternehmens Trigo basiert, funktioniert über ein 3D-Modell des Supermarktes. Dabei werden die Bewegungen und Handlungen der Kunden durch intelligente Kameras und Sensoren in den Regalböden nachverfolgt. Über fehlenden Datenschutz bräuchten sich die Verbraucher überdies keine Sorgen zu machen, denn auf Bildaufnahmen seien sie nicht persönlich zu erkennen. Sollte der Test mit den Mitarbeitern Erfolg haben, soll der Service demnach gegen Ende des Sommers von den Mitarbeitern auf die echten Kunden erweitert werden.
„Wir werden einige Wochen lang das System auf Herz und Nieren testen, bevor unsere Kundinnen und Kunden zum hybriden Einkaufen eingeladen sind“, wird Anika Vooes, die zuständige Projektleiterin bei Rewe, zitiert. Dabei sollen zunächst alle vorstellbaren Einkaufsvorgänge unter realen Bedingungen getestet werden – und zwar nicht nur in Hinblick auf das problemfreie Funktionieren aller Komponenten, sondern auch ob die Nutzung für Kunden intuitiv sei und alle Produkte richtig erkannt würden.
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