Die Corona-Pandemie hat sich in fast allen Bereichen negativ ausgewirkt. Eine der positiven Ausnahmen könnte doch die Digitalisierung sein, denn schließlich mussten sich Unternehmen, Behörden, Arbeitnehmer, im Grunde alle Menschen umstellen und waren schnell auf neue digitale Prozesse angewiesen. Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme, das an das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angesiedelt ist, hat in dem „Deutschland-Index der Digitalisierung 2021“ zum dritten Mal untersucht, wie der Stand der Dinge in verschiedenen Bereichen und Bundesländern ist.
Dafür haben die Forscher unter anderem Sekundärstatistiken ausgewertet, eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durchgeführt und gut 300 ausgewählte kommunale Webportale untersucht. Der Bericht ist in die fünf Themen Infrastruktur, digitales Leben, Wirtschaft und Forschung, Bürgerservices und digitale Kommune eingeteilt, außerdem wurde die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) untersucht. Bei diesem müssen die Kommunen bis spätestens 2022 ihre Dienste den Bürgern auch elektronisch über Verwaltungsportale anbieten.
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