In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über einen neuen Alexa-Roboter, der schon vor dem Marktstart kritisch beäugt wird.
Ein Roboter im Haushalt – das klang noch bis vor wenigen Jahren wie absolute Zukunftsmusik. Utopisch. Geradezu absurd. Mittlerweile ist Amazons Sprachassistentin Alexa in Millionen Haushalte eingezogen und regiert dort über Licht, Temperatur und die Unterhaltung durch Musik oder Pupsgeräusche.
Seit Alexa in Deutschland auf dem Markt ist, kann ich die Menschen aus der Erfahrung heraus in zwei Kategorien einteilen: Erstens in Menschen, die die Idee einer digitalen Sprachassistentin in den eigenen vier Wänden komisch, lächerlich, beängstigend und teils sogar abstoßend finden und zweitens jene, die sich Alexa probeweise ins Haus geholt haben und sie nicht mehr hergeben wollen. Es mag noch weitere Kategorien geben: etwa Menschen, die Alexa ausprobiert haben, aber mit ihr als Mitbewohnerin aus diversen Gründen nicht klargekommen sind und sie wieder rausgeschmissen haben. Tatsächlich sind mir solche Menschen der dritten Kategorie allerdings noch nicht begegnet, zumindest nicht, dass ich wüsste; weder im Freundes- noch im Bekannten- oder Familienkreis.
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