Dass die Corona-Pandemie für eine stärkere Nutzung digitaler Plattformen sorgt, ist keine Überraschung. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage bestätigt das: Seit Ausbruch der Pandemie nutzen sechs von zehn Menschen soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube oder TikTok häufiger als zuvor. Die Hälfte der Befragten (51 Prozent) setzt verstärkt auf Online-Marktplätze wie Amazon sowie Ebay und Videodienste wie Netflix werden von 33 Prozent häufiger genutzt.
Für den Zugang zu Nachrichten wird nach wie vor in der Regel das lineare Fernsehen genutzt. 97 Prozent der 1.003 Befragten geben TV als häufigste Informationsquelle an. Das Radio kommt auf 75 Prozent, das Internet folgt mit 71 Prozent. Bei politischen Themen treten soziale Netzwerke allerdings zunehmend in Konkurrenz zu klassischen Medien. Davon sind sieben von zehn Social-Media-Nutzern überzeugt. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) stimmt zu, dass durch soziale Netzwerke mehr Menschen an politischen Debatten teilnehmen. Dagegen glauben 37 Prozent, dass soziale Netzwerke Debatten eher zerstören.
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