Da denkt man, man hat jetzt alle Variationen an Social-Media-Plattformen gesehen, dann wird doch immer noch eine neue vermeintliche Killer-App durchs Dorf getrieben. Facebook hatte irgendwann einmal die All-in-One-Plattform erfunden, die alle abholte und größer konnte es nicht mehr werden – also wurde es kleiner, detaillierter. Instagram verlegte sich auf Bilder, YouTube baute eine Video-Plattform auf, Twitter reduzierte auf Mikrotexte (und ließ die Bearbeiten-Funktion gleich weg, das nach wie vor wohl meistgewünschte Feature des Netzwerks).
Schon das waren nur Variationen, Interpretationen des großen blau-weißen Vorbilds. Jaja, mit Facebook ging Social Media nicht los, aber wer hat sich denn daneben bis heute gehalten? Eben. Mit den Snapchats und TikToks gab es immer weitere Variationen der Variationen, die ganz nebenbei immer jüngere Zielgruppen ansprechen, um sie schon abzuholen, bevor sie die großen Vorbilder überhaupt richtig kennenlernen.
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