Österreich, Großbritannien, Indien, Italien und die Türkei haben mittlerweile Digitalsteuern eingeführt, die vor allem die großen Tech-Konzerne aus den USA betreffen. In Spanien tritt eine solche Steuer am Samstag in Kraft. Der Handelsbeauftragte der US-Regierung, Robert Lighthizer, hält diese Steuern für diskriminierend, wie er in Untersuchungsberichten über die Länder, die in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurden, erklärt.
Die neuen Steuern würden Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA und internationale Steuergrundsätze verletzen, denn, so Lighthizer: Die Digitalsteuer treffe Unternehmen auch dann, wenn sie keinen permanenten Sitz im jeweiligen Land haben. Dies verstoße gegen Vorgaben von OECD und UNO, auch, weil der Umsatz und nicht der Gewinn als Bemessungsgrundlage gelte. „Schließlich kommt es auch noch zu Doppelbesteuerung durch mehrere Staaten“, schreibt Heise.
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