2025 sollte es soweit sein, dann sollte die 2015 gestartete Modernisierung und Digitalisierung von Bundesministerien und Behörden abgeschlossen sein. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder offensichtlich, dass das Mammutvorhaben nicht nur sehr lange dauern, sondern auch sehr teuer werden wird. Bereits im vergangenen September wurde deutlich, dass der Kostenrahmen von 3,4 Milliarden Euro – ganz ursprünglich sollte das Projekt mal weniger als eine Milliarde Euro kosten – nicht zu halten sein dürfte. Und auch, dass der Zeitplan ins Wanken kommt. Ein Fortschrittsbericht zeigte auf, dass die Modernisierung in fast allen Behörden stockt.
Schon damals schien der ursprüngliche Zeitplan illusorisch. 2019 wurde erstmals die Notbremse gezogen, ein neues Konzept sollte her, die Verantwortung für das Projekt wanderte vom Innen- zum Finanzministerium. Diese Umplanung bringt offenbar deutliche Verzögerungen mit sich. Dem Spiegel liegt ein „Reihenfolgenplan“ aus dem Finanzministerium vor. Dieser besagt, dass die sogenannte „Betriebskonsolidierung“ von Ministerien und Behörden in vier Wellen ablaufen soll – und erst 2028 fertiggestellt werden kann.
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Die Ministerialbüro kratie kann so ein komplexes Projekt nicht stemmen und unser politisches Führungspersona l kann schon gar nicht mitreden - schon aus Gründen der fehlenden fachlichen und persönlichen Kompetenz.
Meines Erachtens geht das nur durch Privatisierung - vielleicht in ein öffentlich-rech tliches Stiftungsuntern ehmen, wobei die Infrastruktur von deutschen/europ äischen Fachunternehmen gebaut werden müsste, denn sonst gibt das nichts und Deutschland hinkt hinter der technologischen Entwicklung immer nur hinterher.
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