In der Coronakrise ist das Homeoffice zum neuen Standard geworden. Hackern gibt das neue Möglichkeiten, Unternehmen anzugreifen. Die Zahl der Cybercrime-Fälle sei in den vergangenen Monaten gestiegen, gleichzeitig sinkt aber die Aufklärungsquote, wie es in einem aktuellen Lagebericht des Bundeskriminalamts heißt. „Wer sich bei Hackerangriffen auf die Exekutive verlässt, für den ist es zu spät. Es gilt, die neue Arbeitswelt auch mit neuem Security-Denken abzusichern“, fordert Andreas Schlechter, Geschäftsführer des auf IT- und Netzwerksicherheit spezialisierten Systemhauses Telonic.
Das BKA prognostiziert, dass die Bedrohungen angesichts technischer Entwicklungen und einer fortschreitenden Digitalisierung weiter zunehmen werden. Weiter heißt es in dem Lagebericht, dass sich eine organisierte, autonome Wirtschaft etabliere, deren Wirkung die Schädigung von elementaren Bestandteilen der Gesellschaft darstelle. „Nicht nur die Menge, auch die Qualität der Angriffe wird steigen. Daher gilt es, einen Security-Schutzschirm aufzubauen, der neben dem eigenen Rechenzentrum auch die Kanäle nach außen voll absichert. Und da stehen aktuell die mobilen Arbeitsplätze an erster Stelle“, sagt Telonic-Chef Schlechter.
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