Der US-Wahlkampf ist offenbar wieder Ziel von Hacker-Angriffen. Microsoft zufolge sollen Hacker aus Russland, China und dem Iran in den vergangenen Wochen tausende Angriffe auf die Wahlkampf-Teams von Joe Biden und Donald Trump gestartet haben. Demnach habe etwa ein Hacker-Kollektiv aus Russland Beraterfirmen angegriffen, die sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner arbeiten, berichtet die FAZ. Es handele sich dabei um die Gruppe „Strontium“, die sich schon im Wahlkampf 2016 Zugriff zu E-Mails der Demokraten verschaffte.
Eine chinesische Gruppe mit dem Namen „Zirconium“ soll versucht haben, mindestens eine prominente Person mit Verbindung zum Weißen Haus anzugreifen. Von „Tausenden“ Angriffen zwischen März und September seien fast 150 erfolgreich gewesen, so Microsoft. Aus dem Iran wiederum sollen Hacker versucht haben, Accounts der Trump-Regierung und seines Wahlkampf-Teams zu kapern – allerdings erfolglos. Amerikanische Geheimdienste hatten bereits Anfang August vor Angriffen gewarnt.
Kommentar schreiben