Während des Quasi-Lockdowns zwischen März und Mai waren viele Menschen auf die Arbeit im Homeoffice angewiesen – und viele Kinder auf Homeschooling oder Unterricht von zu Hause. Dafür sind digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Computer zwingend notwendig. Die digitale Ausstattung von Kindern ist aber noch sehr lückenhaft, wie eine aktuelle Studie von Back Market zum Schulstart nun zeigt. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der 1.000 für die Studie befragten Menschen geben an, dass sie in dieser Zeit ihre digitalen Geräte mit den Kindern teilen mussten – eine Herausforderung, wenn man selbst von zu Hause arbeiten muss.
Noch komplexer wird es mit mehreren Kindern im Haushalt: 59 Prozent der Eltern mit mindestens zwei Kindern geben an, dass ihre Kinder digitale Geräte gemeinsam nutzen mussten. Dass es in 67 Prozent der Haushalte Schwierigkeiten beim Homeschooling gab, ist angesichts der Zahlen keine Überraschung – und sorgt für Handlungsbedarf: Zwei Drittel der Eltern planen, neue digitale Endgeräte anzuschaffen. Die Ausstattung mit digitalen Geräten in den eigenen vier Wänden gewinnt mit der Coronapandemie noch mehr an Bedeutung.
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