Schon seit geraumer Zeit redet Elon Musk von seiner Computer-Hirn-Schnittstelle, nun hat Neuralink erste Tests an lebenden Objekten durchgeführt. Demnach präsentierte der Tesla- und SpaceX-Gründer am Freitag drei Schweine, in deren Köpfen das etwa münzgroße Gerät implantiert wurde. Wie CNBC berichtet, konnten die Zuschauer die Gehirnaktivitäten von einem der Versuchstiere, das Musk Gertrude nannte, in Echtzeit sehen.
Bei der vorgestellten Version des Neuralinks handelt es sich – in Musks Worten – um ein „Fitbit in deinem Schädel“. Das Ziel des von Musk finanzierten StartUps sei es, Hirnschäden und Trauma zu behandeln, sowie in der Zukunft eine Verbindung zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz zu schaffen.
Das Potenzial des Neuralinks soll enorm sein. Mit dem Chip, der in den Schädel implantiert wird, könnten auch Bewegungsstörungen geheilt, die Sehkraft wiederhergestellt und Krankheiten wie Parkinson bekämpft werden, behauptet das Unternehmen. Musk erklärte am Freitag, dass Neuralink sich derzeit auf verschiedene Gesundheitsprobleme konzentriere, darunter Gedächtnisverlust, Blindheit und Lähmungen. Noch in diesem Jahr soll der Neuralink am Menschen erprobt werden.
Musk hält sich, wie gewohnt, auch nicht mit weiteren Versprechungen zurück: Der Einsatz eines Neuralinks soll künftig ohne Anästhesie und darüber hinaus komplett von einem Roboter durchgeführt werden können. Zurückbleiben soll eine winzige Narbe.
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