In der deutschen Netflix-Produktion „How to Sell Drugs Online (Fast)“ sieht das Drogenverkaufen im Darknet vergleichsweise leicht aus. Im realen Leben ist es offenbar schwieriger: Ende Juli wurden in Neu-Ulm (Bayern) und in Reutlingen (Baden-Württemberg) zwei Männer im Alter von 42 und 31 Jahren festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, hinter dem Online-Shop „Lenas Bioladen“ zu stecken, über den im Darknet Cannabis verkauft wird. Experten der Zentralstelle Cybercrime Bayern, die auf schwere Internetkriminalität spezialisiert ist, hatten gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Oberfranken zwei Jahre lang ermittelt.
Zwischen Juni 2018 und März 2020 sollen die Verdächtigen über Lenas Bioladen mindestens vier Kilogramm Marihuana verkauft haben. Die Gesamtmenge der über den Darknet-Shop verkauften Drogen soll noch bedeutend größer sein, so die Ermittler. Spiegel-Informationen zufolge war der Shop auch auf dem inzwischen abgeschalteten „Wall Street Market“ aktiv, quasi ein illegaler Online-Marktplatz im Darknet.
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Da haben die Bayrischen Ermittler ja nen GANZ DICKEN FISCH gefasst.
Ha Ha!
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