In Schleswig-Holstein haben Ermittler einen millionenschweren Betrug zum Bezug der staatlichen Corona-Unterstützung verhindern können. Ein 36-jähriger Unternehmensberater habe durch seine Beschäftigung Sozialversicherungsdaten erhalten. Mit diesen beantragte er sowohl die Corona-Soforthilfen als auch Kurzarbeitergeld, meldet der Spiegel mit Verweis auf das Hauptzollamt Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Lübeck.
Insgesamt habe der Mann aus dem Kreis Pinneberg mindestens in 90 Fällen auf diese Weise widerrechtlich gehandelt. 7,4 Millionen Euro seien sogar bereits ausgezahlt worden. Die Antragsverfahren für weitere 7,6 Millionen Euro war noch nicht abgeschlossen und wurden gestoppt.
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