Das Cybersicherheits-Unternehmen Rapid7 hat im Rahmen einer Studie untersucht, wie sicher das Internet in Zeiten von Corona ist. In seiner NICER-Studie („National/Industry/Cloud Exposure Reports“ kommt Rapid7 zu teils überraschenden Ergebnissen: Anders als in der Coronakrise vielleicht zu erwarten wäre, ist der Anteil unsicherer Dienste im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Als sicher eingestufte Protokolle wie SSH (Secure Shell) werden häufiger genutzt, als unsicher geltende Dienste wie SMB (Datenaustausch zwischen Arbeit und Zuhause) oder Rsync (Server, die Backup-Daten über das Internet sammeln) seltener.
In Coronazeiten wird vermehrt mobil und von zu Hause gearbeitet, daher liegt eigentlich die Vermutung nahe, dass das Internet tendenziell unsicherer wird. Unternehmen mussten kurzfristig Fernarbeitslösungen bereitstellen, die Vermutung von Experten lautete, dass die Nutzung unsicherer Dienste daher eher zunehmen würde, um schnellstmöglich den Regelbetrieb unter neuen Voraussetzungen wieder herzustellen, schreibt Versicherungsbetriebe.de.
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