Die Dominanz der großen Tech-Konzerne sorgt seit einiger Zeit für Kritik. Amazon, Apple, Facebook und Google mussten schon diverse Male wegen kartellrechtlicher Ungereimtheiten Strafen zahlen oder zumindest Klagen überstehen. Am gestrigen Mittwoch kam es zum ersten großen „Showdown“. Jeff Bezos (Amazon), Tim Cook (Apple), Mark Zuckerberg (Facebook) und Sundar Pichai (Google) mussten sich in einer mehr als fünfstündigen Befragung vor dem US-Kongress verantworten. Es ging um Missbrauch der Marktmacht, aber auch um Meinungsfreiheit, Datenmissbrauch oder Online-Werbung.
Die Vorwürfe gegen die „Big Four“ sind schwer und zahlreich. Der Demokrat David Cicilline, Vorsitzender des Justizausschusses, eröffnete die Befragung, bei der die Tech-Bosse wegen der Coronapandemie digital zugeschaltet waren, mit bedeutungsschwangeren Worten: „Unsere Gründerväter haben sich keinem König gebeugt und wir sollten uns nicht den Kaisern der Online-Wirtschaft beugen.“ Die Konzerne sind zusammen etwa fünf Billionen Dollar wert. Jeff Bezos betonte in seiner Eröffnungsrede dennoch, wie klein allein Amazon im weltweiten Vergleich sei.
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Antwort der Redaktion:
Hallo Rolando,
bislang gibt es dazu keine Informationen, abgesehen von den Aussagen von Jeff Bezos. Sofern es hier neue Erkenntnisse gibt, berichten wir an dieser Stelle natürlich darüber!
Beste Grüße,
die Redaktion
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