Die Europäische Kommission warnt aktuell vor versuchtem Datenklau. Demnach kursiert zurzeit eine Phishing-E-Mail mit einem gefälschten Antragsformular für Überbrückungshilfen im Zuge der Coronapandemie.
Derartige Versuche von Betrügern, Zugang zu persönlichen oder geschäftlich relevanten Daten zu erhalten, sind nicht neu, auch im Hinblick auf die Coronakrise. Erst kürzlich tauchte etwa eine gefälschte Website des „Bundesamtes für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“ auf, wobei dieses Amt gar nicht existiert. Das dahingegen sehr wohl existierende Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stufte dies als Vorbereitungshandlung für Straftaten wie Betrug oder Phishing ein.
Kommentar schreiben
Antworten
ich habe den EU Corona Antrag ausgefüllt und gesendet und jetzt erfahren, dass es phishing war. Was kann passieren und was soll ich machen?
Dagmar
_____________________________________________________________
Antwort der Redaktion
Liebe Dagmar,
das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstec hnik bietet eine Bürgernummer an, unter welcher Hilfestellungen zu entsprechenden Sicherheitsvorf ällen gegeben werden. Je nachdem auch welche Daten du dort angegeben hast, kann eine Kontaktaufnahme zur Polizei sinnvoll sein.
Welches Risiko für dich besteht, können wir leider nicht beurteilen. Hast du dort Zugangsdaten bestimmter Dienste angegeben, solltest du umgehend Kontakt mit den entsprechenden Anbietern aufnehmen und diese informieren. Phishing sollte aber generell nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Beste Grüße
Die Redaktion
Ihre Antwort schreiben