Jahrelang ließ Twitter US-Präsident Donald Trump gewähren, doch in den vergangenen Wochen hat sich Trump zum Lieblingsziel der Kontrolleure des Kurznachrichtendienstes entwickelt. Jetzt hat Donald Trump indirekt Zoff mit der Band Linkin Park. Ein Social-Media-Mitarbeiter des Weißen Hauses hatte ein Video gepostet, das mittlerweile aber wieder gelöscht wurde – „aufgrund einer Meldung des Urheberrechtsinhabers“, wie es bei Twitter heißt.
Was ist passiert? Das Video wurde mit einer Coverversion des Songs „In the End“ von Linkin Park unterlegt, wie der Spiegel berichtet. Nach einer Urheberrechtsbeschwerde wurde es deaktiviert. Die von Linkin Park selbst gegründete Firma Machine Shop hatte sich beschwert und die Deaktivierung des Videos erwirkt. Donald Trump selbst äußerte sich nicht weiter zu dem Fall.
Chester Bennington, Sänger der Band, war stets ein großer Kritiker des US-Präsidenten. Zu Lebzeiten nannte er ihn „eine größere Gefahr für die USA als Terrorismus“. Der Künstler, von dem das Cover stammt, Jung Youth, distanzierte sich ebenfalls via Twitter von der Verwendung und dankte „allen in der Twitter-Community, die geholfen haben, das Video herunterzunehmen“. Jung Youth und Linkin Park sind nicht die ersten Künstler, die Donald Trump die Nutzung ihrer Musik untersagen. Auch Rihanna, die Rolling Stones oder Ozzy Osbourne sind in dieser Hinsicht keine Trump-Fans.
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