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Rassismus und Polizeigewalt sind nicht neu, beide Themen erfahren jedoch aktuell weltweit Aufmerksamkeit wie selten zuvor. Der entscheidende Auslöser hierfür ist der Tod von George Floyd am 25. Mai 2020. Der 46-jährige Afroamerikaner wurde in Minneapolis (USA) durch eine gewaltsame Festnahme getötet, an der vier Polizeibeamte beteiligt waren.
Die Szene wurde von Passanten gefilmt, das Video ging um die Welt. Es zeigt unter anderem, wie ein weißer Beamter mehr als acht Minuten lang auf dem Hals des Schwarzen kniet, während dieser immer wieder sagt, dass er nicht atmen könne. Mehrmals wiederholte Floyd dabei den Satz „I can’t breathe“. Ein Hilferuf, den unter anderem schon der Afroamerikaner Eric Garner im Jahr 2014 in einer ähnlichen Situation äußerte und der infolge von weißer Polizeigewalt verstarb. Worte, die auch zum Slogan der internationalen Bewegung „Black Lives Matter“ wurden, die sich seit ihrer Entstehung im Juli 2013 gegen Rassismus, Racial Profiling und (Polizei-)Gewalt gegen Schwarze bzw. People of Color (PoC) einsetzt und infolge der aktuellen Tat Proteste organisierte. Zunächst gab es – trotz der Corona-Pandemie – in 75 US-Städten Demonstrationen, Anfang Juni auch weltweit, hierzulande etwa am 6. und 7. Juni.
Auch zahlreiche Digital- und E-Commerce-Unternehmen reagierten auf die aktuellen Ereignisse. Ihre Reaktionen reichen von Solidaritätsbekundungen über Spenden bis hin zu konkreten Antidiskriminierungsmaßnahmen. Während viele Aktionen als positiv bzw. Schritt in die richtige Richtung aufgefasst werden, gibt es auch Kritik an der Glaubwürdigkeit des jeweiligen Aktionismus sowie konkrete Rassismusvorwürfe.
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