Das 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket der Bundesregierung widmet sich nicht nur der kurzfristigen Unterstützung von Wirtschaft und Gesellschaft, sondern in einem eigenen Zukunftspaket auch der Zeit nach dem Coronavirus. 50 Milliarden Euro sollen in das Paket fließen, ein Drittel der insgesamt 56 beschlossenen Maßnahmen legt den Fokus auf Digitalisierung und Zukunftstechnologien. Die Pandemie demonstriere, dass ein „Digitalisierungsschub“ in Deutschland notwendig sei.
Als „wichtige Säule der Digitalisierung“ stellt die Bundesregierung dabei die Registermodernisierung heraus. Das Ergebnis soll letztlich die nur einmalige Erfassung von personenbezogenen Daten sein. Dafür muss eine eindeutige Identifikation von Personen möglich sein. Noch im Sommer soll dafür ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, „der in einem ersten Schritt den Bereich der Register mit Relevanz für die Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes mit der Steuer-ID als verwaltungsübergreifender ID-Nummer erschließt“, heißt es in dem Papier. Um den Datenschutz zu gewährleisten, solle der Datenaustausch dabei nie direkt zwischen Behörden, sondern immer über eine dritte Stelle erfolgen. Schon ab kommender Woche wolle man das Thema gemeinsam mit Experten diskutieren.
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Für diese Nulleistung bei voller Bezahlung klopft man sich übrigens noch feste auf die Schulter, weil andere Schulen angeblich noch weniger tun würden, wie auch immer das gehen soll.
Das 5 Milliarden über 5 Jahre nicht die Riesensumme sind, sollte auch klar sein. Auf Heise stand mal zu lesen, dass in China eine einzelne Stadt (sic!) 13 Milliarden in KI Forschung investiert. Von einem Zeitraum von tausend Jahren stand da übrigens nichts.
Dei realtitätsferne der Beamtenrepublik Deutschland ist nur noch traurig.
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