Gitlab testet Mitarbeiter mit Fake-Phishing-Mail
Das Unternehmen wollte die Sicherheitskompetenz seiner Software-Experten testen und entwarf daher eine eigene Phishing-Mail – mit einem besonderen Köder: In der mit Hinweisen gespickten Fake-Mail sollte ein vermeintlicher neuer Apple-Laptop von der eigenen IT-Abteilung die 50 getesteten Mitarbeiter zum Klicken eines Links verführen. Auf einer eigens errichteten Webseite sollten sich die Gitlab-Angestellten dann mit ihrem Firmen-Account einloggen, um das begehrte Gerät zu bekommen.
In einem Software-Unternehmen sollten doch Profis arbeiten, die derartige Attacken erkennen und ihnen ausweichen können, könnte man denken – Pustekuchen. Denn das Ergebnis des Tests ist bitter für das Unternehmen: Jeder fünfte Mitarbeiter fiel auf die fingierte Phishing-Falle herein. Von den 50 Personen, die die Test-Mail bekamen, klickten 17 auf den Link, zehn gaben sogar ihre Account-Daten ein. Nur sechs Angestellte meldeten die obskure Mail bei der eigenen IT-Abteilung. Statt eines echten Datendiebstahls hatten die betroffenen Mitarbeiter dann aber Glück: Nach der Angabe ihrer Daten wurden sie zum internen Gitlab-Handbuch mit den Sicherheitsrichtlinien weitergeleitet.
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