Man kann der Corona-Krise nicht entkommen. Sämtliche Medien wie Internet, Fernsehen und Radio berichten rund um die Uhr darüber, die Gespräche drehen sich um Corona, und die Einschränkungen des täglichen Lebens aufgrund von Corona sind deutlich vernehmbar. Neben den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken hat die Corona-Krise auch aufgezeigt, wie wichtig digitale Technologien sein können. Ohne diese Technologien wäre beispielsweise das Homeoffice undenkbar. Auch Videoanrufe mittels Skype, WhatsApp oder Facetime, die den realen Besuch bei Freunden und Verwandten ersetzen sollen, wären schlichtweg nicht möglich.
Für viele Einzelhändler lieferten die digitalen Technologien in Zeiten von Kontaktsperren und Ladenschließungen zumindest einen teilweisen Ausweg, überhaupt noch Produkte verkaufen zu können, indem sie über einen Web-Shop angeboten wurden. Eine vermutlich große Anzahl an Unternehmen und Entscheidern werden sich in den letzten Wochen maßlos geärgert haben, nicht konsequent in den digitalen Ausbau des Unternehmens investiert zu haben, z.B. in einen Webshop oder in neue Funktionalitäten.
Keiner kann realistisch und zuverlässig sagen, wann wir die Corona-Krise überwunden haben werden – noch 2020 oder erst 2021? Was man aber sicher festhalten kann: Die Krise wird irgendwann überwunden sein und vieles wird wieder in seinen gewohnten Bahnen verlaufen. Aus E-Commerce-Sicht stellen sich hieraus einige Fragen:
1. Bleibt die Bereitschaft bestehen, in digitale Technologien zu investieren?
2. Werden auch kleinere Einzelhändler nun verstärkter Online-Präsenzen und -Absatzkanäle aufbauen?
3. Werden neue Technologien und Funktionalitäten im E-Commerce konsequenter und zügiger eingeführt?
Wir wollen uns hier genauer der dritten Frage widmen, weil es durchaus Technologien gibt, deren Einsatz für viele Shopbetreiber lohnenswert sein könnte. Die Rede ist nicht von Voice Commerce oder Social Commerce, auch wenn diese immer wieder öffentlichkeitswirksam diskutiert werden. Dieser Artikel wendet sich einer Technologie zu, die bereits seit Jahren verfügbar und erprobt ist – und dennoch im E-Commerce bislang kaum Beachtung findet: Augmented Reality.



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