„Künstliche Intelligenz“ – das klingt für zu viele Menschen immer noch nach Zukunft und dank der Popkultur nach keiner besonders erstrebenswerten. 1968 schuf Stanley Kubrick mit seinem HAL 9000 in „2001: A Space Odyssey“ die Blaupause für die böse, menschenmordende künstliche Intelligenz – oft kopiert, selten erreicht. 1999 degradierten die Maschinen die Menschheit zu Batterien und ließen sie in der „Matrix“ ihr virtuelles Leben leben. Und 2020 entführt uns die Serie „Westworld“ in eine gar nicht so ferne Zukunft, in der nicht nur künstliche Menschen nach dem Sinn des Lebens fragen, sondern eine Super-KI quasi die Zukunft der Menschen prognostiziert, plant und nötigenfalls anpasst. Und gerade die Westworld-Variante wirkt beunruhigend nah an unserer Lebensrealität.
Künstlicher Intelligenz haftet auch heute noch etwas Unheimliches, etwas schwer Greifbares an, weil oft eine Komplexität suggeriert wird, die ja über das menschliche Verständnis hinausgehen muss. Gleichzeitig nutzen wir alle Smartphones mit KI-Assistenten, shoppen auf von Algorithmen getriebenen Online-Marktplätzen, lassen uns von Google Maps den kürzesten Weg inklusive aktueller Stau-Umfahrung zeigen und arbeiten mit KI-basierter Buchhaltungssoftware. KI spielt schon heute im privaten wie im beruflichen Leben eine große Rolle, ohne, dass man es auf den ersten Blick sieht. Und genau das ist der springende Punkt.
Wie künstliche Intelligenz als Faktor zur Optimierung ganz verschiedener Bereiche eingesetzt werden kann, zeigen zwei aktuelle Beispiele von MediaMarkt und KPMG. Gemein ist beiden letztlich: Das Ziel ist die Prozessoptimierung.
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