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Huawei startet Spotify-Konkurrenten in Europa

Veröffentlicht: 18.03.2020
imgAktualisierung: 18.03.2020
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
18.03.2020
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ca. 2 Min.
Huawei-Logo
© ArliftAtoz2205/Shutterstock.com
Huawei bringt seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst nach Europa und tritt damit in Konkurrenz zu Spotify.


Der Bann in den USA macht Huawei zu schaffen, daher ist das Unternehmen auf Eigenständigkeit bedacht, um seine Kunden zufrieden zu stimmen. Der nächste Schritt in die Unabhängigkeit ist der eigene Musik-Streaming-Dienst, schlicht „Huawei Music“ genannt. Damit tritt der chinesische Konzern in direkte Konkurrenz zu Spotify, Deezer, Apple Music und anderen Anbietern und betritt damit einen heiß umkämpften Markt.

Huawei Music wurde bereits 2018 für Europa angekündigt, nun ist der Start erfolgt. Die App ist nun in der hauseigenen AppGallery verfügbar, auf Huawei- und Honor-Geräten ist sie ohnehin als Musik-App vorinstalliert. Aber, und das dürfte für eine vernünftige Wettbewerbsposition besonders wichtig sein, die App kann auch auf anderen Android-Geräten regulär installiert werden – allerdings nicht über den Play Store, sondern über die Herstellerseite.

Abbild von Spotify

Grundsätzlich unterscheidet sich Huawei Music kaum von der Konkurrenz. Die Benutzeroberfläche ist ähnlich, die Funktionen – Musik streamen, Playlists, Radio, Musik runterladen – ähneln denen bei Spotify und Co. Darüber hinaus bietet Huawei ein paar eigene Funktionen wie etwa einen Party-Modus und benutzerdefinierte Designs. Die Musikauswahl sei dem Huaweiblog zufolge relativ groß, die etablierte Konkurrenz dürfte aber die Nase noch vorn haben. Auch die Musikqualität bewegt sich mit maximal 320 Kbit/s auf dem Niveau der Konkurrenz, in den Einstellungen seien sogar 640 Kbit/s möglich, allerdings wohl nicht überall.

Huawei setzt im Vergleich zur Konkurrenz nicht auf einen Kampfpreis. Mit 9,99 Euro pro Monat ist Huawei Music genauso teuer wie andere Anbieter, Bezahlen lässt sich bislang nur mit Kreditkarte. Der Schritt auf den europäischen Musikstreaming-Markt ist ambitioniert, welche Zielgruppe der Konzern abseits der eigenen Kunden ansprechen kann, muss die Zukunft zeigen.

Veröffentlicht: 18.03.2020
img Letzte Aktualisierung: 18.03.2020
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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