Steve Jobs stirbt am 5. Oktober 2011 in Palo Alto, Kalifornien. Zwei Jahre später dreht Regisseur Joshua Michael Stern mit „Jobs“ ein Biopic über den Apple-Gründer. Stern mag eher unbekannt sein, doch mit Ashton Kutcher verkörpert einer der damals größten Stars aus Hollywood den Mann. Noch einmal zwei Jahre später, im Jahr 2015, kommt mit „Steve Jobs“ gleich die nächste Filmbiographie ins Kino. Michael Fassbender erhält für seine Darstellung eine Oscar-Nominierung, auf dem Regiestuhl sitzt Oscar-Gewinner Danny Boyle, bekannt für Erfolge wie „Slumdog Millionaire“ und Klassiker wie „Trainspotting“. Mit David Fincher soll den Film erst ein anderer drehen, der sich mit „The Social Network“ schon einem anderen Tech-Milliardär annahm: Mark Zuckerberg. Vor Fassbender sind Christian Bale und Leonardo DiCaprio für die Verkörperung von Steve Jobs im Gespräch.
Nur wenige Jahre nach seinem Tod fühlt sich Hollywood veranlasst, gleich zweimal von diesem Steve Jobs zu erzählen und will dafür auch noch die – damals – größten Kassenmagneten einsetzen, die zur Verfügung stehen. Von einem Mann, der Computer bauen ließ. Von einem Nerd, dem von den echten Nerds das notwendige Fachwissen abgesprochen wurde, um gute Computer zu bauen. Von einem Mann aber auch, der die Welt entscheidend verändert hat, weil er Simplizität und Stil über Substanz stellte – gegen alle Widerstände. Von Apple-Fans wird Jobs noch heute vergöttert, auch wenn er nie der liebenswerteste Mensch auf dem Planeten war.
Kommentar schreiben
Antworten
Das ist einfach und nachweislich falsch. Die Apple Watch ist das Gesundheits-Gad get schlechthin geworden und dominiert den Markt, ja hat im Bereich Wearables ganz neue Maßstäbe gesetzt. Tim Cook ist vielleicht etwas spröde und anders - aber er ist auch nicht Steve Jobs und das will er auch nicht sein. Das heisst aber nicht, dass von Apple keine Innovationen mehr kommen. Hierzu gibt es auch ein gutes Buch.
Ihre Antwort schreiben