Die Nachrichtenagentur TNH (The New Humanitarian) hat ein internes Dokument der Vereinten Nationen geleakt, aus dem hervorgeht, dass die UN im Sommer 2019 Ziel eines Hacker-Angriffs wurde. Das berichtet Netzpolitik.org. Angegriffen wurden IT-Systeme in Wien und Genf, darunter das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR). Es handele sich konkret um 33 Server im UN-Hauptquartier, drei beim OHCHR in Genf und vier in Wien. Laut Netzpolitik habe es sich „offenkundig“ um eine Spionageoperation gehandelt; es ist bislang aber unklar, wer die Hacker sind und welche Daten sie erbeutet haben.
Die UN hat dem Leak zufolge versucht, den Angriff zu verheimlichen, sogar gegenüber den eigenen Mitarbeitern. Man sei nach wie vor dabei, zu prüfen, was genau die Hacker zum Ziel hatten. Sie hatten offenbar Zugriff auf Personalakten, Krankenversicherungs- und Geschäftsdaten, insgesamt ist von mindestens 400 GB die Rede, die die Angreifer heruntergeladen haben sollen.
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