Google wird Android-Nutzern künftig nicht nur die eigene Suchmaschine anbieten, wenn diese ihre Mobilgeräte einrichten. Welche Alternativen gelistet werden, hat Google durch eine Auktion ermittelt, die nun aktuell beendet wurde. In Deutschland können Nutzer daher auch Duckduckgo, GMX und Info.com als alternative Suche wählen, berichtet t3n. Mit diesem Schritt reagierte Google auf die Kartellstrafe der Europäischen Kommission in Höhe von 4,3 Milliarden Euro aus dem Sommer 2018.
Empörung löste die Auktion insbesondere bei dem Betreiber der nachhaltigen Suchmaschine Ecosia aus. Laut deren Gründer und Öko-Unternehmer Christian Kroll sei sie ein „Affront gegen das Recht auf ein freies und offenes Internet“, und er fragte kritisch, warum Google die Standardsuchmaschinen auf Android festlegen dürfe und will diese Frage gegenüber der EU-Kommission thematisieren. Wie viel die anderen Anbieter Google zahlen, um bei der Installation gelistet zu werden, ist nicht bekannt.
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