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Sony baut E-Auto, Toyota eine ganze Stadt

Veröffentlicht: 07.01.2020
imgAktualisierung: 08.01.2020
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.01.2020
img 08.01.2020
ca. 2 Min.
Sony Vision-1
© Sony
Sony hat auf der CES einen Prototypen für ein E-Auto präsentiert. Toyota will indes eine eigene Stadt bauen, um Technologien zu testen.


Der japanische Technologie-Spezialist Sony ist sonst eher für Fernseher, Spielekonsolen oder Kameras bekannt. Auf der weltweit größten Technologie-Messe CES in Las Vegas haben die Japaner nun überraschend ein eigenes Auto präsentiert. Der Vision-S ist der Prototyp eines elektrischen Fahrzeugs, an dessen Entwicklung auch die deutschen Zulieferer Bosch, Continental und ZF beteiligt waren, wie Spiegel Online berichtet. „Dieser Prototyp verkörpert unseren Beitrag zur Zukunft der Mobilität“, sagte Sony-Chef Kenichiro Yoshida.

Für den Vision-S wurde eigens eine Technologie-Plattform entwickelt, die aber auch geeignet sein soll, andere Fahrzeugtypen anzutreiben. Mit dem eigenen Elektro-Auto, das zusammen mit dem österreichischen Unternehmen Magna Steyr entwickelt wurde, wolle Sony zeigen, welche Möglichkeiten in den eigenen technologischen Entwicklungen stecken, darunter Software-, Sensor- und Sicherheitstechnik. Ob Sony nun auch eine Serienproduktion plant oder ob der Prototyp vorerst nur die Möglichkeiten demonstrieren soll, verriet der Konzern nicht.

Toyota baut Stadt für autonomes Fahren

Der Autobauer Toyota geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen experimentiert bereits länger mit dem autonomen Fahren und will eigens dafür eine eigene Stadt bauen. In der „Woven City („verflochtene Stadt“) genannten Kleinstadt sollen etwa 2.000 Menschen leben – neben Toyota-Mitarbeitern auch Ruheständler und Forscher, so SpOn. Dafür werde das Gelände einer stillgelegten Fabrik umgebaut, insgesamt soll eine Fläche von 70 Hektar genutzt werden. Die Idee der geplanten Stadt ist, dass Fußgänger, Rad- und Autofahrer die Straßen auf intelligente Weise teilen können. So werde ein Teil der Verkehrsinfrastruktur, etwa Brennstoffzellen-Anlagen zur Energiegewinnung, unterirdisch verlegt.

Die Gebäude, auf deren Dächern Solarzellen angebracht werden, sollen aus Holz gebaut werden, die Grundsteinlegung soll im kommenden Jahr erfolgen. Toyota-Chef Akio Toyoda nennt das Projekt einen Lebenstraum und lud Skeptiker ein, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Veröffentlicht: 07.01.2020
img Letzte Aktualisierung: 08.01.2020
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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