Kaum ein großer Name im Online-Handel verzichtet noch auf Machine Learning und künstliche Intelligenz. Ebay bildet dabei keine Ausnahme. Anstatt aber auf externe Technologien, möglicherweise sogar von der Konkurrenz, zu setzen, hat Ebay in den vergangenen Jahren seine eigene KI-Plattform entwickelt. Krylov heißt die Plattform, die Produktvorschläge, Personalisierung, Preisgestaltung oder auch die Vorhersage von Lieferzeiten auf dem Marktplatz verbessern soll.
In einem ausführlichen Blog-Eintrag gibt Sanjeev Katariya, Vizepräsident und Chefarchitekt KI und Plattformen, Einblick in die Arbeit und die Möglichkeiten von Krylov. Man habe sich für eine eigene Plattform entschieden, weil die verfügbaren Angebote jeweils „nur Komponenten“ seien und „kein gut geöltes System, das alles zusammenbringt“, sagt Katariya gegenüber Venturebeat. Man habe Routinen, Daten und Teile von Machine-Learning-Systemen. Will man diese aber zusammenbringen, um eine für die Kunden funktionierende Plattform zu kreieren, werde es schwierig. Einiges, was Ebay eigens entwickelt hat, gebe es nirgendwo sonst. Natürlich habe man auch auf öffentlich verfügbare Tools zurückgegriffen, dann aber die eigene „Geheimzutat“ dazugegeben.
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