Wie ist es um die Freiheit im Internet bestellt? Die Nichtregierungsorganisation Freedom House veröffentlicht regelmäßig den Freedom on the net Report, um genau diese Frage zu klären. Untersucht wurde der aktuelle Zustand in 65 Staaten, in denen zusammen 87 Prozent der Internetnutzer leben. Auf dem ersten Platz thront dabei erneut Island, gefolgt von Estland und Kanada. Deutschland liegt dahinter auf dem vierten Platz. Am unteren Ende liegen Syrien, der Iran und China – das Reich der Mitte ist zum vierten Mal in Folge auf dem letzten Platz.
Weniger gut – wenn auch lange kein Vergleich zur Situation in China – sieht es laut Report auch in den USA aus. Zum dritten Mal in Folge wurde das „Land of the free“ herabgestuft, so Deutschlandfunk Nova. Die Vereinigten Staaten liegen nun auf dem siebten Platz. Eine verschärfte Internetüberwachung, Handydurchsuchungen an den Grenzen und die Abschaffung der Netzneutralität seien die Gründe für die dort sinkende Freiheit im Netz.
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