Die Marketing-Firma Hyp3r hat offenbar umfangreichen Missbrauch mit Daten von Instagram-Nutzern betrieben. Das StartUp habe Daten von Millionen Nutzern gespeichert und weiterverwertet, darunter auch Stories und Standorte, berichtet Business Insider. Hyp3r habe eine umfangreiche Profil-Datenbank anlegen können, die detailliert die Aufenthaltsorte der Nutzer, persönliche Biographien und Fotos speichert. Darunter auch solche als Stories, die eigentlich nur 24 Stunden bei Instagram verfügbar sind. Hyp3r habe Methoden entwickelt, die Daten automatisiert zu sammeln und zu speichern.
Vor allem problematisch: Grund dafür, dass das Unternehmen diese Praxis im vergangenen Jahr pflegen konnte, waren Konfigurationsfehler und offenbar nachlässige Kontrolle seitens Instagram. Denn eigentlich verstoßen derartige Profile gegen die Nutzungsregeln des Bildernetzwerks. Hyp3r zählte sogar zu den bevorzugten „Facebook-Marketing-Partnern“, so Business Insider. Instagram reagierte an diesem Mittwoch mit einer Abmahnung gegen das Unternehmen aus San Francisco, nachdem Business Insider das Portal mit den Recherchen zu Hyp3r konfrontierte.
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