Private Gespräche scheinen schon längst nicht mehr privat zu sein. Nachdem bekannt wurde, dass sowohl Apple, Amazon als auch Google Sprachaufnahmen von Mitarbeitern auswerten lassen, steht nun auch Skype im Fokus einer solchen Praktik. Konkret soll es laut Spiegel Online um die Übersetzungsfunktion gehen. Gespräche, bei denen dieser Service eingeschaltet ist, werden wohl im Nachgang von Angestellten ausgewertet. Dabei soll es teilweise auch zu sehr privaten Gesprächen kommen. Auf Mitschnitten sei beispielsweise die Rede von Beziehungsprobleme oder Gewichtsverlust gewesen.
Die Nutzungsbedingungen von Skype weisen nicht explizit auf eine Auswertung der Gespräche durch Dritte hin, da heißt es lediglich, dass „Sätze und automatische Abschriften analysiert werden“ und mögliche Korrekturen anschließend im System hinterlegt werden. Generell werden nur Gespräche mit der Übersetzungsfunktion mitgeschnitten, die Teilnehmer sollen dabei stets anonym sein.
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